Technische und Didaktische Hintergründe
| Formatives Assessment | Summatives Assessment |
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| Beispiele | Beispiele |
| Tests, Diskussionen, Peer-Feedback, Hausaufgaben mit Rückmeldung/Feedback | Abschlussprüfungen, standardisierte Tests, Semesterprojekte |
| Vgl. Panadero et al. (2018); Dixson & Worrell (2016); Ismail et al. (2022); Adinda et al. (2021); Babinčáková et al. (2020); Channa et al. (2025); Boston (2002) | Vgl. Döbler (2019); Dixson & Worrell (2016); Ismail et al. (2022); Adinda et al. (2021); Babinčáková et al. (2020); Vero & Chukwuemeka (2019); Boston (2002) |
- Allgemein: Entwicklung individueller Lernangebote und Assessmentformate mithilfe semantischer Modelle
- Grundlage: Modell aller Konzepte, Objekte, und deren Eigenschaften der fachlichen Domänen (Domänenmodell)
- Digital Twin: Datenschutzkonforme Abbildung der Akteure der Hochschullehre mit Digital Twins: digitale Repräsentationen von Studiengängen, Lehrveranstaltungen, Prüfungsinhalten, Studierendendaten & Kompetenzprofilen
- Konsequenz: Transparente Darstellung von Lernständen und bessere Anpassung der Lehr- & Lernaktivitäten an individuelle Bedürfnisse; kontinuierliches, datengestütztes Monitoring des Lernfortschritts ermöglicht personalisiertes Feedback und gezielte didaktische Interventionen (Active Learning, Just-in-Time-Teaching)
- Endziel: Weiterentwicklung der Lehrarchitektur durch datengestützte Erkenntnisse: Identifikation von Benachteiligungen von Teilkohorten, strukturellen Defiziten, Schwächen in der Passgenauigkeit von Studienabschlüssen u. v. m.
Illustration Domänenmodell
Achtung: Domänenmodellierung an sich ist einfach: Standardisierung der Konzepte + Annotation der Abhängigkeiten
Problem: Domänenmodelle werden groß und können kontrovers sein
Grundlage: Formatives Assessment = Lehre reagiert kontinuierlich auf Wissensstand der Lernenden
Voraussetzung: Modellierung und kontinuierliche Aktualisierung des Kompetenzprofils im Form eines Lernendenmodells.
Technologie: Learner Model Provider (LMP) als zentraler Web-Service.
- Alle Interaktionen in StudOn werden an den LMP gemeldet und für Aktualisierung der Kompetenzprofile verwendet. Dabei werden Abhängigkeiten im Domänenmodell und statistische Methoden (z.B. “conjugate prior”-Verteilungen) zur Vorhersage genutzt.
- Der LMP kann von allen Lehr-Lern-Services (Studon-Plugins) genutzt werden.
Umsetzung: Kompetenzmodellierung auf der Ebene von Konzepten aus dem Domänenmodell. Ein Konzept kann alles sein, worüber gelernt werden kann. Die kognitiven Facetten der Kompetenzen werden mit Blooms (revised) Lerntaxonomie abgebildet. Dabei wird jede Kompetenz durch einen Wahrscheinlichkeitswert abgebildet.Durch Interaktion mit Lernobjekten, die bestimmte Kompetenzen fördern, wird das Modell kontinuierlich geupdatet. 